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Hallo! Ein Freund empfiehlt Ihnen diesen Artikel: Titel: Sprachwirrwar Einleitung: Für den Szenenbildner gab es in der Vergangenheit in Deutschland keine filmspezifische akademische Ausbildungsmöglichkeit. Die Mehrheit der auf dem weiten Gebiet des Film- und Fernsehszenenbildes tätigen Personen haben eine Hochschulausbildung als Architekt, Innenarchitekt, Bühnenbildner, Maler oder Kommunikationsdesigner. In die speziellen Aufgaben des Berufes eines Szenenbildners haben sie sich autodidak-tisch eingearbeitet. Dies mag eine der Ursachen für die Vielfalt der Bezeichnungen sein. Die Szenenbildner mit Studienabschlüssen als Architekten oder Innenarchitekten, nen-nen sich bevorzugt Filmarchitekten, Szenenbildner mit dem Diplom einer Akademie im Fach Bühnenbild, nennen sich Bühnenbildner, Absolventen einer Fachhochschule auf dem Gebiet des Kommunikationsdesigns bezeichnen sich gerne als Designer. Kunst-maler, Autodidakten und andere wählen die Bezeichnungen Szenenbildner oder Ausstatter. Im deutschen Sprachraum haben sich verschiedene Begriffe herausgebildet. Aus der Vorkriegszeit ist die Bezeichnung "Filmbildner" überliefert. In der DDR sprach man vom "Szenographen". Im russischen wird der Szenenbildner als der "Künstler" be-zeichnet. Heute wird vom "Bühnenbildner", "Filmarchitekt" oder "Szenenbildner" gesprochen. Ebenso üblich ist der Begriff "Ausstattung" oder der "Ausstatter", wie auch "Bau" oder "Bauten". In Angleichung an den internationalen Medienmarkt finden sich die Bezeichnungen "Art Director" und "Production Designer". Ganz neu der „Set Designer“. In Frankreich wird der SZENENBILDNER als "chef décorateur" be-zeichnet. In Italien ist der Begriff "scenografia" üblich, in Spanien nennen sich die Kollegen "Directores de Arte de Cine y Television". Link: http://www.luedi-szenenbild.de/zeitung2007/article.php?article_file=1113048741.txt Viel Spass wünscht Toni Lüdi